fbpx
Lennie-SyleArc-fertig

Aus einem Dirndl-Kleid wird eine alltagstaugliche Hemdbluse

Da hatte ich doch vor längerer Zeit bei einem Insel-Flohmarkt ein Sommerkleid gesehen, mit ganz viel Stoff im Rockteil. Die Farben und das klassische Karo haben mir sehr gut gefallen, der Preis stimmte ebenfalls, 5 €. Und das Witzigste daran, es hatte meine Größe. Also ich hätte dieses Kleid direkt anziehen können. Aber es entsprach nicht meinem Kleiderstil. Das Kleid war geschnitten wie ein Dirndl, enges Oberteil mit Prinzessnähten und sehr weitem, in Falten gelegten Rockteil. Beim Kauf hatte ich nur vage Ideen, was daraus einmal werden sollte. Ich dachte da an eine Patchwork-Decke, eventuell auch an eine Sommerbluse. Zwei Umzüge später und die Schnittmuster von australischem Label Style Arc kennengelernt, entstand nun diese tolle Over-Size Bluse. Ich bin jetzt schon verliebt in meine neue Bluse, der Schnitt passte wunderbar, die gewählte Größe auch.

Mein Recycling-Projekt kann beginnen

Fein säuberlich habe ich die einzelnen Teile voneinander getrennt, konnte die Verarbeitung analysieren und war sehr überrascht, wie sorgfältig gearbeitet wurde. Beim Recherchieren des Labels Hammerschmid wusste ich auch warum. Das Kleid stammte aus einer renommierten Trachtenmanufaktur. So war auch der Stoff von sehr guter Qualität, die Knöpfe waren aus eingefärbtem Perlmutt und ein Recycling-Projekt drängte sich mehr und mehr auf.

Vorher ein tragbares Sommerkleid aus Baumwolle, danach ganz viel Stoff und Knöpfe für ein neues Projekt.

Dirndlkleid
Dirndl zerschnitten

Ich dachte da an eine klassische Bluse im Hemden-Stil, vor allem wegen den Karos. Die Knöpfe konnte ich für mein Projekt ebenfalls wiederverwenden, passenden Faden fand ich in meinem Bestand. Durch die Größe der Knöpfe inspiriert, entschied ich mich für einen Over-Size-Schnitt. Das passende Schnittmuster fand ich beim australischen Label Style Arc, den Schnitt «Lennie Over-Shirt», eine hübsche Schlupfbluse, die mir auf Anhieb gefallen hat.

 

Mit großer Spannung habe ich das Schnittmuster auf die Stoffteile aufgelegt. Und siehe da, nur aus dem rückwärtigen Rockteil konnte ich das Rückenteil und das Vorderteil zuschneiden. Aus den beiden vorderen Rockteilen entstanden die Ärmel, die Kragenteile schnitt ich aus den Ärmeln vom Kleid zu. Für die Knopfleiste wollte ich das Karo diagonal verwenden. Dazu nahm ich die Seitenteile vom Oberteil. Es passte wunderbar. Die diagonalen Karos reichten auch für die Ärmelriegel.

Nachhaltigkeit

Es war schlicht und einfach ein gutes Gefühl, aus etwas Bestehendem etwas Neues zu nähen. Ein gutes Gefühl, einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet zu haben. Und erst noch mit einem Material aus nachwachsenden Rohstoffen: Baumwolle.

Beim Lesen über nachhaltige Gewebe für unser schönstes Hobby stolpere ich immer wieder über die Baumwolle, jedoch heute zumeist in einem negativen Sinn. Eigentlich dachte ich, die Baumwolle sei nachhaltig, da nachwachsend. Aber, die Baumwollpflanze ist ein Schluckspecht, sie braucht für das Wachstum Unmengen an Wasser. Sie benötigt nährstoffreichen Boden, um eine gute Ernte zu erzielen und es wird einiges an Pestiziden und Dünger eingesetzt. Die Baumwollfaser wird zum größten Teil von Hand geerntet, oft unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Dazu kommen die langen Transportwege von der Anpflanzung über die Verarbeitung bis zu uns Endverbraucher.

 

Meine persönliche Vorliebe gehört je länger je mehr dem Leinen. Der Flachs (Leinpflanze) wird bei uns in Europa angebaut, wird hier verarbeitet und benötigt nur ein Bruchteil an Wasser und Nährstoffe im Gegensatz zur Baumwollpflanze. Umso mehr freute es mich als ich über das Engagement der Gebrüder Freitag (Freitag Taschen) gelesen habe. Sie produzieren Jeans aus Leinen und erbrachten den Nachweis, dass ihre Hose kompostierbar ist. Die beiden Brüder setzen sich sehr für Nachhaltigkeit ein, entwickeln ein eigenes Gewebe für Ihre Kollektion, lassen in Europa produzieren und sparen viele Meilen an Transportwegen. Nur Schade kann man diese Stoffe nicht als Meterware kaufen.

Freitag Jeans aus F-ABRIC.
Link zu Artikel und Foto-Quelle:
hier: https://www.freitag.ch/de/fabric/compost

Ich finde es enorm wichtig, dass wir je länger je mehr sorgsam mit unseren Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, umgehen. Der Trend zu Slow Fashion, also mehr auf Klasse, anstatt auf Masse zu setzen, entspricht dem heutigen Zeitgeist. Es geht ja nicht nur ums Reparieren, ums Recyclen, ums Upcycling, sondern auch, dass bereits beim Einkauf auf nachhaltig produzierte Textilien geachtet wird. Auf Textilien mit kurzen Transportwegen, aus menschenwürdigen Produktionsstätten; auf Textilien die aus ressourcenschonenden Rohstoffen bestehen. Also ein großer Verzicht auf Polyester in jeglicher Form.

Nachhaltigkeit beim Nähen

Dieses Verhalten propagiere ich für unser schönstes Hobby, dem Nähen. In den sozialen Medien sehe ich viele Kleider die schnell, schnell genäht werden, ein Foto und etwas Text dazu und ich habe die ungeteilte Aufmerksamkeit. Die einen sieht man öfters, andere nur selten. Und doch hat mich die Neugier gepackt, wie viele Kleider regelmäßig genäht werden. Von einer Bloggerin habe ich in einem Zeitraum von 10 Monaten über 100! neue genähte Kleidungsstücke gesehen. Das sind jeden 3. Tag ein neues Teil. Brauchen wir so viele Kleider? Wie viele davon sind nachhaltig, wie viele davon werden mehrmals getragen und nicht nur 1x für das Fotoshooting? Was passiert mit diesen Mengen an Kleidung? Oft bin ich einfach nur sprachlos.

 

Was können wir dagegen tun? Ich habe die Hoffnung, dass Corona uns doch ein klein wenig zum Umdenken animiert. Dass wir uns die Zeit nehmen unsere Kleidung mit großer Fachkenntnis selbst nähen, damit wir auch lange Freude daran haben. Das ist ein wichtiges Anliegen von mir, dir diese Fachkenntnis weiterzugeben, damit du größere Fertigkeiten für dein schönstes Hobby bekommst. Und du kannst einfach nur glücklich und stolz sein mit deinem neuen Kleidungsstück.

Nähbeschrieb für “Lennie”

Ich habe dir die ganze Nähanleitung in eine pdf-Datei gepackt. Hier kannst du sie downloaden.

Beschreibung Schnitt:

Style ARC «Lennie Over-Shirt»

  • Schlupfbluse Oversize
  • Ärmel ohne Manschette zum Umkrempeln
  • Klassischer Hemdkragen
  • Knopfleiste
  • Seitlicher Nahtschlitz

Hier kannst das Schnittmuster downloaden: klick

Oder bereits fertig ausgedruckt bestellen: klick*

Style Arc Lennie

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Partner-Links. Wenn du auf diesen Link klickst und direkt über diesen verlinkten Shop einkaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts. Ich danke dir für deine Unterstützung.

Materialbedarf:

  • Stoff: 1x die Länge + 1x Ärmellänge bei einer Breite von 1.40 m (bis ca. Größe 44), ansonsten Empfehlung auf dem Schnittmuster
  • 8 Knöpfe
  • Passendes Nähgarn zum Nähen
  • Bügeleinlage für Knopfleiste, Kragen und Ärmelriegel, zB. G710 von Freudenberg

Schnittmuster ausdrucken:

Ich empfehle dir, drucke das Schnittmuster farbig aus. Die verschiedenen Größen habe alle die gleiche Strichart. Und bei Überschneidungen kannst du die richtige Größe nicht mehr auf Anhieb erkennen.

Englische Vokabeln zum Schnitt:

Allgemein

Place on Fold = Stoffbruch

St (Straight) Grain = Gerader Fadenlauf

Split = Schlitz

Neck = Halsausschnitt

Fold = falten

Clip = Einschneiden

Attach Collar = Ansatzlinie Kragen

 

Schnittteile:

Front = Vorderteil

Back = Rückenteil

Sleeve = Ärmel

Collar = Kragen

Collar Stand = Kragensteg

Right Tab = Knopfleiste Übertritt

Left FR Tab = Knopfleiste Untertritt

Sleeve Tab = Ärmelriegel

 

Abkürzungen:

C/BK = Center Back = Mitte Rückenteil

C/FR = Center Front = Mitte Vorderteil

Zuschneiden:

Das Schnittmuster hat eine Nahtzugabe von 1 cm (da können wir profitieren, dass die Australier, trotz Mitglied im Commonwealth, das metrische System verwenden). Eingezeichnet ist auch die Nahtlinie.

Ändere nachstehende Nahtzugaben (Style Arc hat da nur 0.5 cm, resp. 1 cm)

  • Vorder- und Rückenteil: Saum- und Schlitzzugabe 2 cm
  • Ärmel: Saum 2 cm
  • Kragen und Kragensteg: 1 cm, Beim Oberkragen etwas Rollweite zugeben (2 – 3 mm)
  • Knopfleisten beim Halsausschnitt: 1 cm

Beim Zuschneiden überträgst du alle Markierungen  und Schnittmarken. Damit du noch später weisst, welches Schnittteil, welches ist, lass das Schnittmuster auf den zugeschnittenen Stoffteilen.

Bügle deinen Stoff vor dem Zuschneiden!

 

Lennie-zuschneiden
Lennie-zuschneiden-Nahtschlitz
  • Vorderteil (Front) 1x im Bruch, Saum- und Schlitzzugabe 2 cm
  • Rückenteil (Back) 1x im Bruch, Saum- und Schlitzzugabe 2 cm
  • Ärmel 2x im geraden Fadenlauf, Saumzugabe 2 cm
  • Kragen 2x (beim Oberkragen etwas Rollweite zugeben, Nahtzugabe 1 cm
  • Kragensteg 2x, Nahtzugabe 1 cm
  • Knopfleiste Übertritt 1x, Nahtzugabe 1 cm
  • Knopfleiste Untertritt 1x, Nahtzugabe 1 cm
  • Ärmelriegel 2x, Nahtzugabe 1 cm
Lennie-zuschneiden

Vorbereiten:

Beim Vorderteil auf der linken Stoffseite den Schlitz für die Knopfleiste einzeichnen.

Lennie-Zuschneiden

Folgende Schnitteile mit Bügeleinlage belegen:

  • Die beiden Knopfleisten
  • Die beiden Ärmelriegel
  • Unterkragen
  • Die beiden Kragenstege

Verarbeiten:

 

  • Brustabnäher nähen und nach unten bügeln.
Lennie-Brustabnaeher
  • Du legst das Vorderteil mit der linken Stoffseite vor dich hin. Den Untertritt der Knopfliste legst du links neben die eingezeichnete Linie mit 0.5 cm Abstand.
Lennie-Knopfleister
  • Mit 1 cm Nahtzugabe nähst du die Knopfleiste ans Vorderteil. Die Untere Nahzugabe nicht mitnähen. Nahtanfang und Ende verriegeln
Lennie-Knopfleister
  • Den Übertritt auf die Gegenüberliegende Seite legen, ebenfalls mit Abstand 0.5 cm, festecken.
  • Mit 1 cm Nahtzugabe den Übertritt auf das Vorderteil nähen. Die Naht gleich lang ausführen wie beim Untertritt. Zwischen den Nähten ist ein Abstand von 3 cm, dies ist auch die fertige Breite der Knopfleisten.
Lennie-Knopfleiste
  • Mit 1 cm Nahtzugabe den Übertritt auf das Vorderteil nähen. Die Naht gleich lang ausführen wie beim Untertritt. Zwischen den Nähten ist ein Abstand von 3 cm, dies ist auch die fertige Breite der Knopfleisten.
Lennie-Knopfleiste
  • Den Schlitz entlang den Nahtzugaben der Knopfleisten aufschneiden.
  • Beim Schlitzende die Nahtzugabe diagonal zum letzten Stich der Naht einschneiden.
Lennie-Knopfleiste
  • Die Nahtzugaben von Vorderteil und Knopfleiste in die Knopfleiste bügeln.
Lennie-Knopfleiste
  • Den Untertritt zur Hälfte falten (linke auf linke Stoffseite) und nach vorne auf die rechte Stoffseite legen. Die umgebügelte Nahtzugabe deckend über die erste Naht legen und feststecken. Unten die Nahzugabe von der Knopfleiste und vom Untertritt auf die Rückseite legen.
Lennie-Knopfleiste
  • Die Knopfleiste knappkantig feststeppen.
  • Auf der Rückseite die Nahtzugaben der Knopfleiste und des Vorteiles quer absteppen.
Lennie-Knopfleiste
  • Den Übertritt links auf links zur Hälfte falten und ins Vorderteil legen. Die umgebügelte Nahtzugabe deckend über die erste Naht legen und feststecken (ohne den Untertritt mitzufassen). Die Spitze falten. Wenn du das Gefühl hast, es sei zu viel Stoff, kannst du die innere Seite der Spitze etwas einkürzen. Stecke die Spitze mit Stecknadeln fest.
Lennie-Knopfleiste
  • In zwei Etappen den Übertritt schmalkantig feststeppen. Etappe 1 den Übertritt bis ca. 1 cm vor dem Ende der Öffnung nähen, dabei darauf achten, dass der Untertritt nicht mitgefasst wird. Etappe 2, dabei den Untertritt feststecken, die Spitze und das Kreuz absteppen. Auf der Rückseite wird so auch die Nahtzugabe vom Untertritt mitgefasst.
Lennie-Knopfleiste
  • Und die Knopfleiste ist fertig. Knopflöcher und Knopfe annähen kommen erst am Schluss.
  • Die Schulternähte schließen, die Nahtzugabe zusammen versäubern und in das Rückenteil bügeln. Auf der Vorderseite die Nahtzugabe beim Rückenteil absteppen.
Lennie-Schulter
  • Jetzt geht’s an den Kragen. Lege rechte auf rechte Seite aufeinander. Verteile die Rollweite beim Feststecken. Zum Nähen nimm das Schnittmuster ohne Nahtzugabe als Schablone. So bekommst du die perfekte Kragenform.

 

Lennie-Kragen
  • Die Nähte auseinander bügeln, Die Nahtzugabe zurückschneiden, an den Kragenecken einkürzen.
Lennie-Kragen
  • Den Kragen wenden, die Ecken sorgfältig ausarbeiten (nicht mit der Schere!). Den Kragen so bügeln, dass die Naht auf dem Unterkragen (mit Einlage) liegt. Danach den Kragen mit 3 – 4 mm Abstand zur Kante absteppen.
Lennie-Kragen
  • Die offenen Kragenkanten mit einer Hilfsnaht zusammennähen, damit die Rollweite fixiert wird. Der Kragen sollte sich leicht wölben.
Lennie-Kragen
  • Den ersten Kragensteg mit einer Hilfsnaht an den Kragen nähen.
Lennie-Kragen
  • Den zweiten Kragensteg feststecken und das Schnittmuster als Schablone zum Nähen verwenden.
Lennie-Kragen
  • Die Nahtzugabe bei der Rundung zurückschneiden.
Lennie-Kragen
  • Ebenfalls die Nahtzugabe der Kragenstege zurückschneiden. Die Nahtzugabe des Kragens bleibt.
  • Alles auf die Vorderseite wenden und die Nahtzugabe in den Kragensteg bügeln.
  • Die Nahtzugabe des Kragensteges vom Unterkragen 1 cm nach innen bügeln.
Lennie-Kragen
  • Den Kragensteg vom Oberkragen rechte Seite an die linke Seite des Halsausschnittes feststecken. Anfang und Ende des Kragensteges muss bündig mit dem Übertritt, resp. Untertritt abschließen.
Lennie-Kragen
  • Die Nahtzugabe vom Hauslausschnitt und vom Kragensteg in den Kragensteg bügeln. Die Nahtzugabe der Knopfleisten (Übertritt und Untertritt) auf die Hälfte reduzieren.
Lennie-Kragen
  • Nun die bereits gebügelte Nahtzugabe decken auf die erste Naht legen und feststecken.
Lennie-Kragen
  • Knappkantig feststeppen.
  • Und fertig ist der Kragen!
Lennie-Kragen

Das Schwierigste hast du nun bereits hinter dir. Alles was jetzt noch kommt ist ein Klacks. Versprochen.

  • Die Nahtzugabe der Seitennähte versäubern, aber ohne die Zugabe beim Schlitz. Seitennähte schließen bis zum Pic Schlitzmarkierung. Nahtanfang und Ende verriegeln.
Lennie-Seitennahtschlitz
  • Seitennaht auseinanderbügeln.
  • Beim Schlitz die Zugaben mit einem Einschlag und Umschlag von je 1 cm feststecken. Die Kanten sind die Fortsetzung der Nahtzugabe.
Lennie-Seitennahtschlitz
  • Von der Vorderseite den Schlitz absteppen.
  • Den Saum mit Einschlag und Umschlag von je 1 cm festecken, bügeln und knappkantig feststeppen.
Lennie-Seitennahtschlitz

Und nun nur noch den Ärmel arbeiten. Wenn du dranbleibst, kannst du gut in 1.5 Stunden deine neue Bluse anziehen. 😊

  • Beim Riegel die Nahtzugaben der Längsseiten nach innen bügeln.
  • Rechte auf rechte Seite legen und die Spitzen abnähen.
Lennie-Riegel
  • Die Nahtzugabe knapp zurückschneiden. Den Riegel auf die rechte Seite wenden und bügeln.
Lennie-Riegel
  • Den Riegel knappkantig absteppen. Den zweiten Riegel genau gleich arbeiten.
Lennie-Riegel
  • Die Riegel gemäß Pic / Markierung auf dem Schnittmuster auf die linke Stoffseite des Ärmels festnähen.
Lennie-Zuschneiden
  • Ärmelnähte schließen und die Nahtzugaben zusammen versäubern. Die Nahtzugaben in den hinteren Ärmel bügeln.
  • Den Ärmelsaum mit Einaschlag und Umschlag von je 1 cm feststecken, bügeln und knappkantig festnähen.
  • Die Ärmel gemäss Pic / Passzeichen (Vorderteil) einsetzen. Mehrweite ist nicht viel vorhanden, das Einpassen sollte also leicht gehen. Die Nahtzugaben zusammen versäubern.
Lennie-Zuschneiden

Jetzt fehlen nur noch die Knopflöcher und die Knöpfe.

  • Über die Knopflöcher zuerst auf einem Probestück mit den identischen Stofflagen wie bei der Bluse. Kontrolliere die Länge.
  • Das erste Knopfloch arbeitest du beim Kragensteg quer zur Knopfleiste. Du nähst auf der Innenseite.
  • Auf der Knopfleiste verteilst du 4 – 5 Knopflöcher, wobei eines auf der Höhe des Brustpunktes sitzen muss. Exakt die Markierungen anbringen und die Knopflöcher längs zur Knopfleiste nähen.
  • Bei den Riegeln ebenfalls an der Spitze ein Knopfloch arbeiten.
  • Zu guter Letzt sämtliche Knöpfe annähen.
Lennie-SyleArc-fertig

Herzlichen Glückwunsch! Deine Oversize Schlupfbluse ist fertig! Du kannst stolz auf dich sein!

Hier kannst du den Nähbeschrieb in Deutsch als pdf downloaden.